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Sydney Experience Teil II

Sydney ist für uns im letzten Monat zu einem Zuhause geworden, eine feste Basis am anderen Ende der Welt. Zu unserer Heimkehr und nachträglich zu Benny‘s Geburtstags organisierten unsere lieben Gastgeben ein BBQ das keine Wünsche offen ließ.

Und auch einen Tag später musste der Nationalfeiertag „Australia Day“ gebührend gefeiert werden. Was kann es besseres geben als an einem kühlen, verregneten Tag Käsespätzle für die komplette Mannschaft zu kochen! Wir haben es nicht anders erwartet: Auch die Aussis lieben „German Food“.

Ich habe den Mango Lassi wieder für mich entdeckt und überhaupt wie konnte ich vergessen wie gut Mudcake schmeckt. Wir hatten den besten Döner unseres Lebens sowie Indisch, Vietnamesisch, Asiatisch, Mexikanisch und wirklich hinter jeder Ecke lauert eine neue Verlockung. Ginger Beer – was ist das? In dieser Flasche steckt eine Ingwerlimonade, eisgekühlt super lecker aber auch „sehr“ zuckerhaltig.

Mein Highlight der letzten Wochen: Stand Up Paddling. In der Vergangenheit war es nur dem König Hawaiis und ein paar Auserwählten gestattet sich auf diese Art und Weise (stehend auf dem Brett im Wasser) fortzubewegen. Heute ein Sport der weltweit betrieben wird. Wir wurden eingeladen es auszuprobieren (danke Miguel & Alba) und ich bin wirklich begeistert. Super easy zum lernen, total entspannt  auf dem Meer umher paddeln und dabei den ganzen Körper trainieren. Auch Yoga kann sehr effektiv auf dem Brett/Wasser betrieben werden. Definitiv werde ich mir ein Board nach der Reise zulegen.

Wettschulden sind Ehrenschulden und deshalb musste Benny leider mit mir in die Art Gallery of NSW. Nach einem leckeren Essen in einem der besten Malaysian Restaurants Sydneys und leckeren Bananenpancakes ging es zur Museums After Hour. Kostenlos bis auf die Wechselausstellung, aber Popart hatte ich auch schon genug in NY gesehen. Und siehe da, Benny hat es gar nicht so schlecht gefallen und das ein oder andere Kunstwerk hat ihm sogar imponiert. Auch Livemusik durfte an so einem Abend nicht fehlen und Alex Cameron beehrte uns mit Synthi-Pop, sehr amüsant. Doch „no worries “ ich werde dich nicht überstrapazieren bis zum nächsten Museumsbesuch lassen wir mal 2 Wochen vergehen.

Ganz nebenbei fuhren wir auch noch zu den Blue Mountains. Leider kamen wir ein wenig zu spät los und die Verkehrslage war auch nicht die beste. Wir genossen den schönen Ausblick auf die Three Sisters (die seit 200 Mio. Jahren darauf warten vom Zauber erlöst zu werden) und die gut duftenden Eukalyptuswälder. Wir liefen einen Miniwalk zum Katoombawasserfall und machten uns danach sehr erschöpft auf den Nachhauseweg.

Zwischen den Tagen waren wir am Strand, Tennis/Basketball spielen oder auch nur Faulenzen und den verdienten Urlaub genießen, genießen, genießen!

Hier ein paar Dinge die mir in Australien/Sydney so aufgefallen sind:

Sehr nett überall werden einem die Einkäufe an der Kasse eingepackt. Das macht das Einkauferlebnis wirklich um einiges stressfreier. Nicht gut daran Plastiktüten ohne Ende und keine davon wird wirklich vollgepackt. Am besten man bringt seine eignen Tüten mit.

Auch normal: In jedem Restaurant bekommt man so viele Flaschen Leitungswasser wie man möchte. Sehr oft darf man seinen Alkohol (Bier/Wein etc.) auch selbst mitbringen.  Wenn Essen übrig bleibt bekommt man selbstverständlich einen Container (eine Box) um den Rest einzupacken und mitzunehmen.

Die Medien, naja sehr amerikanisiert. Nicht wirklich was Neues in der westlichen Welt.

Beliebtestes Zahlungsmittel ist die Kreditkarte. Sehr erschreckend selbst die kleinsten Beträge (70 Cent) werden mit ihr bezahlt und noch erschreckender Pin/Unterschrift Fehlanzeige! einfach kurz hinhalten und weiter geht’s. Wer behält da noch den Überblick…

Sehr gut finde ich, dass lernende Fahrschüler und auch Fahranfänger ihr Auto mit einem L oder P kennzeichnen müssen. Somit weiß jeder auf der Straße OK hier muss ich Rücksicht nehmen. Könnte man in Europa auch einführen.

Alles in allem ist in Sydney die Lebensqualität wirklich sehr hoch, die Umgebung wunderschön und die kostenlosen und selbstverständlichen Freizeitangebote überragend. Wäre es nicht gerade am anderen Ende der Welt, absolut eine Stadt in der man leben möchte. Newtown war eine wirkliche Inspiration für mich und viele gute Ideen und Vorsätze können wir von hier für die Zukunft mitnehmen.

Doch auch der schönste Urlaub muss irgendwann zu Ende gehen. Vorgestern packten wir noch unsere Rucksäcke und seit gestern sind wir in Auckland/Neuseeland. Für die ersten beiden Nächte haben wir uns ein Zimmer im Hostel gebucht und wie es dann weiter geht – wirklich, wir haben absolut keine Ahnung! Die Reise kann nun beginnen!

PS: Vor ein paar Tagen habe ich zum ersten Mal etwas typisch Deutsches vermisst – eine Brezel!

 

 

 

 

 

3 Kommentare on "Sydney Experience Teil II"

  • Also in der Schweiz fahren Fahrschüler auch mit einem “L” am Auto, um im Strassenverkehr üben zu können:) :) :)

  • Hallo ihr Beiden,
    liest sich richtig interessant und macht Laune auf mehr. Wusste gar nicht, dass Sidney so eine angenehme Stadt ist. Vielleicht schaffe ich es auch mal dahin, mal sehen.
    Nun hoffe ich dass es in Neuseeland mindestens auch so interessant wird. Ich freue mich schon auf eure Berichte von dort! Viel Spaß weiterhin!

  • Hallo meine Lieben,
    hört sich alles total spannend an. Man kann sich einiges gut vorstellen und merkt wie gut es Euch geht. Weiter so! Alles Liebe

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